Eisberg schmilzt – Meeresspiegel steigt nicht

Eigentlich weiß das jeder. Aber die Panikmache im Zusammenhang mit dem Klimawandel verdunkelt Manchem die grundlegenden physikalischen Zusammenhänge. Wenn Wasser gefriert, dehnt es sich ein wenig aus. Deshalb schwimmen Eisberge im Meer und gehen nicht unter. Deshalb platzt eine vollgefüllte Wasserflasche, wenn sie „aus Versehen“ ins Eisfach des Kühlschranks gelegt wird. Klar. 1 ml Eis ist etwas leichter als 1 ml Wasser und benötigt mehr Platz.

Daher lässt das Schmelzen von Eisbergen den Meeresspiegel auch keineswegs ansteigen. Da der Großteil der Arktis nur die gefrorene Oberfläche des Atlantiks ist, würde auch ein Abschmelzen der Arktis den Meeresspiegel nicht ansteigen lassen. Lediglich Gletscher, d.h. Eis, das sich auf dem Land befindet, würde beim Schmelzen die Wassermenge im Meer ansteigen lassen. Also Grönland-Gletscher zum Beispiel. Das wird daher auch von dänischen Wissenschaftlern genauestens analysiert. So weit mir bekannt, ist die Neubildung von Grönland-Eis in diesem Winter größer als die abgeschmolzene Menge im letzten Sommer.

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