Was wird das hier?

„al“ steht nicht als Synonym für Alkohol, es ist auch kein Hinweis auf arabische Inhalte. Es steht für „Angewandte Logik“. Die Gebiete, auf die Logik angewendet werden kann, sind unbegrenzt. Logik kann zur Lösung von Problemen eingesetzt werden. Logik kann zur Bewertung vielfältiger und oft widersprüchlicher Informationen benutzt werden und damit zur eigenen Meinungsbildung beitragen. Wird aber offenbar nicht häufig gemacht. Das lässt sich ändern.

Zoll als Strafe ist Unsinn

Normalerweise erhebt ein Land Zoll auf bestimmte Warengruppen, um die einheimische Wirtschaft bestimmter Branchen vor übermächtiger Konkurrenz aus dem Ausland zu schützen. Daher müsste ein Zoll eigentlich immer auf alle Einfuhren bestimmter Warengruppen erhoben werden, unabhängig vom Land, aus dem importiert wird. Nun hat Trump 25% Zoll für Import von Stahl und 10% für Import von Aluminium eingeführt. Dies begründet mit dem Schutz der amerikanischen Stahl- und Alumiumindustrie. Das kann man richtig oder falsch finden.  „Zoll als Strafe ist Unsinn“ weiterlesen

CDUCSUSPD verfassungswidrig?

Ich stell hier mal zwei recht gegensätzliche Texte zum Thema „Rechte eines Bundestagsabgeordneten“ zur Meinungsbildung gegenüber.

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 38
(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.

Ergebnisse der Sondierungsgespräche von CDU, CSU und SPD
Finale Fassung 12.01.2018 – Seite 28 – Arbeitsweise
Im Bundestag und in allen von ihm beschickten Gremien stimmen die Koalitionsfraktionen einheitlich ab. Das gilt auch für Fragen, die nicht Gegenstand der vereinbarten Politik sind. Wechselnde Mehrheiten sind ausgeschlossen.

Der Unterschied zwischen demokratischem Ideal und Hinterzimmer-Kungelei unter wenigen Entscheidungsträgern und Degradierung der Bundestagsabgeordenten zu Abstimm-Maschinen sowie Entwertung der öffentlichen Diskussion politischer Themen im Bundestag ist offensichtlich.

Alexa hört immer mit

Damit Alexa reagieren kann, wenn der Benutzer es wünscht, muss das Mikrofon im Gerät immer aktiv sein. Logisch. Das führt zu zwei interessanten Fragestellungen:

1. Gehen wir davon aus, dass Amazon als Empfänger der durch Alexa übermittelten Daten nur den angegebenen Zweck verfolgt. Und der besteht darin, die Anweisungen des Benutzers auszuführen. Dafür werden Daten an Amazon übertragen und von dort zurück zum Alexa-Gerät. Könnten aber Dritte  diesen „Übertragungsmodus“ einschalten und die Daten sonstwohin übertragen? Wie gesagt, das Mikrofon ist immer aktiv!

2. Könnten Fehlinterpretationen der aufgenommenen Geräusche Alexa fälschlicherweise in den Aktivmodus versetzen? Wenn z.B. im Fernsehprogram der Text käme: „Alexa, bestelle mir das diese Woche meistverkaufte Buch“? Hat das schon mal jemand getestet?

Zur Vorsicht wird geraten. Übrigens speichert Amazon alle übertragenen Daten.

Solidaritätszuschlag abschaffen unsozial?

Zur Finanzierung der Deutschen Einheit 1995 dauerhaft eingeführt hat der Solidaritätszuschlag 2016 etwa 16,5 Milliarden Euro zum Bundeshaushalt beigetragen. Der Soli wird als Zuschlag zur Einkommensteuer erhoben in Höhe von 5,5%. Er wird nicht zweckgebunden erhoben, sondern steht für beliebige staatliche Ausgaben zur Verfügung.

Nach 22 Jahren kann mal mal darüber nachdenken, diese Sondersteuer wieder abzuschaffen. Manche erheben dagegen den Einwand, dass der Wegfall des Soli die Gutverdiener deutlich mehr entlastet als die Geringverdiener. Das stimmt. Ebenso stimmt dann aber auch, dass die Gutverdiener bisher den größten Teil dieser Last getragen haben.

Krass gesagt, ist es so, dass durch eine Steuersenkung Menschen, die gar keine Steuern zahlen, GAR NICHT entlastet werden können. Kein Argument gegen eine Steuersenkung oder -Streichung. Logisch betrachtet sollte eine Steuer wegfallen, wenn der Grund der Einführung nicht mehr besteht. Die Verquickung dieser Sache mit sozialen Gesichtspunkten  entbehrt jeder Rationalität. Sozial wäre es, den steuerfreien Grundfreibetrag anzuheben.

Nordkorea – Kriegsgefahr oder nur absichtsvolles Getöse?

Sind Kim Jong-Un und Donald Trump verrückt oder krank? Der eine verfolgt unerbittlich seinen Weg zu einer eigenständigen Atommacht Nordkorea, die auch einen Schlag auf amerikanischem Territorium ausführen kann. Der andere droht unverhohlen mit einem atomaren Erstschlag, der die nordkoreanische Führung pulverisieren wird. Wenn man das glaubt, muss man damit rechnen, dass einer von beiden die Nerven verliert und sich von seiner Großmannssucht zu einem hirnrissigen Verhalten hinreissen lässt.

Dies ist aber ausgesprochen unwahrscheinlich, da in Wirklichkeit beide rationale Ziele verfolgen. „Nordkorea – Kriegsgefahr oder nur absichtsvolles Getöse?“ weiterlesen

50 Prozent sind 100 Prozent

Unsinn? Nicht bei der Betrachtung von Aktienkursen, die ja in ihrer Entwicklung oft in Prozent (zum Vortag) angegeben werden. Eine Aktie, die 50% gefallen ist, muss nicht um 50% steigen, um den alten Wert wieder zu erreichen, sondern um 100%.

Alter Wert = 80 Euro, nach Fall um 50% = 40 Euro, nötiger Zuwachs also 40 Euro = 100%.

Die gleiche ärgerliche Wahrheit gilt natürlich auch für andere Prozentzahlen. Der Anstieg, um einen Abfall auszugleichen, muss in Prozent ausgedrückt immer höher sein.

Ausnahme: nach einem Rückgang eines Aktienkurses um 100% hilft keine noch so hohe Steigerungsrate wieder aufs Pferd.

Lob einer Minderheitsregierung

Die Jamaika-Sondierungsgespräche nerven. Die Zustimmung zu diesem Konzept sinkt. Der Versuch, zwischen den beteiligten 4 Parteien mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen alle Regierungsentscheidungen, die in den nächsten 4 Jahren getroffen werden müssen, schon jetzt abzusprechen, führt dazu, dass diese Verhandlungen fast geheim laufen. Jede Aussage wird vor Veröffentlichung sieben Mal gesiebt nach allerlei strategischen und taktischen Kriterien, die für die Öffentlichkeit undurchschaubar bleiben und dies auch sollen. „Lob einer Minderheitsregierung“ weiterlesen

Wechselgeld vermeiden

Alles, was Sie brauchen

Wenn Sie der Kassiererin helfen und Ihren Kleingeldhaufen reduzieren möchten, nehmen Sie einfach zu jedem Einkauf neben einigen Scheinen diese Münzen mit: 1x 2 Euro, 2x 1 Euro, 1x 50 Cent, 1x 20 Cent, 2x 10 Cent, 1x 5 Cent, 1x 2 Cent, 2x 1 Cent (und einen Einkaufswagenchip).

Damit können Sie jeden Betrag bis 4,99 Euro passgenau zahlen. Für alle größeren Beträge kommt der ein oder andere Schein dazu. Wenn Sie zB. 13,68 Euro zahlen müssen, nehmen Sie 3,68 plus zB. einen 50-Euro-Schein. Als Wechselgeld bekommen Sie dann nur Scheine, keine Münzen.

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